Demirović attackiert VAR nach Stuttgarts 3:3 gegen Heidenheim – "Das ist kein Fußball mehr!"

Jessika Fröhlich
Jessika Fröhlich
2 Min.
Ein Fußballfeld mit grünem Rasen, weißen Begrenzungslinien und einem weißen Pfosten mit einer roten und weißen Flagge in der Mitte des Strafraums.Jessika Fröhlich

Große VAR-Enttäuschung für Demirovic: 'Armer Hund auf dem Platz' - Demirović attackiert VAR nach Stuttgarts 3:3 gegen Heidenheim – "Das ist kein Fußball mehr!"

Frust beim VFB Stuttgart nach 3:3 gegen Heidenheim – Demirović greift VAR scharf an

Nach dem 3:3-Unentschieden gegen den 1. FC Heidenheim kochte beim VFB Stuttgart die Wut hoch: Stürmer Ermedin Demirović kritisierte scharf die Entscheidungen des Videoschiedsrichter-Teams. Der Angreifer warf den Offiziellen vor, durch Fehler bei Abseits- und Elfmeter-Entscheidungen seinem Team wichtige Punkte gekostet zu haben. Seine Kritik reiht sich ein in die wachsende Unzufriedenheit mit der VAR-Nutzung in der Bundesliga in dieser Saison.

Demirović richtete seinen Vorwurf direkt an die VAR-Zentrale in Köln, die er für eine "falsch gezogene" Abseitslinie verantwortlich machte. Seiner Ansicht nach hätten die Schiedsrichter den falschen Heidenheimer Spieler als Referenzpunkt genommen, als ein Stuttgarter Tor aberkannt wurde. Der 26-Jährige betonte, dass dieser Fehler das Spielergebnis maßgeblich beeinflusst habe.

Zudem stellte der Stürmer einen in der 34. Minute nach VAR-Eingriff gegebenen Elfmeter für Heidenheim infrage. Er monierte, der Feldschiedsrichter sei zu Unrecht überstimmt worden, und hinterfragte die zunehmende Abhängigkeit von der Technik: "Ich bin mir nicht sicher, ob es der richtige Weg ist, alles dem Computer zu überlassen", sagte Demirović.

Seine Äußerungen spiegeln eine breitere Unzufriedenheit in der Liga wider. Trainer wie Niko Kovač und Lukas Kwasniok hatten kürzlich die Inkonsistenz der VAR-Entscheidungen kritisiert. Die Forderungen nach einer Reform werden lauter – unter anderem wird vorgeschlagen, den Videoschiedsrichter nur noch bei grundlegenden Entscheidungen wie Toren, Elfmetern, roten Karten und Spieleridentifikationen einzusetzen.

Demirović brachte seine Bedenken unmissverständlich auf den Punkt: "Ist das wirklich der richtige Weg?"

Mit dem Remis bleibt Stuttgart nun seit drei Spielen ohne Sieg. Die Aussagen des Stürmers unterstreichen die anhaltenden Spannungen um den Einfluss des VAR im deutschen Fußball. Vereine und Verantwortliche stehen zunehmend unter Druck, die Schwächen des Systems zu beheben, bevor weitere Streitfälle eskalieren.

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