Wiesbadens Karnevalsfigur bekommt nach Markenstreit einen neuen Namen
Wiesbadens Karnevalsfigur bekommt nach Markenstreit einen neuen Namen
Wiesbadens berühmte Karnevalsfigur erhält nach einem Rechtsstreit mit Mainz einen neuen Namen. Fast 20 Jahre lang bildete die "Zugen(d)te" ohne Probleme den Abschluss der Fastnachtsfeierlichkeiten der Stadt. Nun haben die Veranstalter nach einer Beschwerde wegen Markenrechtsverletzungen einer Umbenennung zugestimmt.
Die Tradition einer abschließenden Figur in Karnevalsumzügen reicht bis ins 19. Jahrhundert zurück. Mainz nutzte ursprünglich das "Narrenschwein" als satirischen Seitenhieb auf die Völlerei, während Wiesbadens "Viecher" (Ungeheuer) zu Beginn des 20. Jahrhunderts den humorvollen Höhepunkt bildete. 2023 benannte Wiesbaden seine Figur in "Wiesbadener Viech" um, nachdem Tierschützer und rechtliche Bedenken im Rahmen des deutschen Tierschutzgesetzes (TierSchG) den alten Namen als überholt einstuften.
Hannsgeorg Schönig, Präsident des Mainzer Karnevalsvereins, reichte kürzlich Beschwerde gegen Wiesbadens Verwendung von "Zugen(d)te" ein. Der Name ähnele zu sehr dem markenrechtlich geschützten Mainzer "Zugende", das dort den Rosenmontagszug abschließt. Um juristische Schritte zu vermeiden, willigten Wiesbadens Wagenbauer ein, die Beschriftung der Figur zu überarbeiten – das Tier selbst darf jedoch bleiben.
Der neue Name "Gans am End" ("Gans am Ende") spiegelt das Aussehen der Figur wider. Guntram Eisenmann, künstlerischer Leiter des Wagenbauvereins Dacho, bestätigte die Änderung und betonte, die Figur sehe eher wie eine Gans als wie eine Ente aus. Der überarbeitete Wagen wird beim Wiesbadener Schmotzigen Sonntag erstmals zu sehen sein.
Die Umbenennung schlichtet den Rechtsstreit, bewahrt aber die traditionelle Tierfigur des Umzugs. Wiesbadens Fastnachtsfinale wird künftig von der "Gans am End" statt der "Zugen(d)te" gekrönt. Die Änderung sichert die Einhaltung der Markenrechte und erhält zugleich die langjährige Karnevalstradition der Stadt.
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