Lüneburger Bäckerei benennt Amerikaner in Grönländer um – aus Protest
Lüneburger Bäckerei-Idee: "Grönländer" statt "Amerikaner" - Lüneburger Bäckerei benennt Amerikaner in Grönländer um – aus Protest
Eine Bäckerei in Lüneburg hat ihre beliebten runden, zuckerglasierten Teilchen von Amerikaner in Grönländer umbenannt – als humorvolle politische Geste. Die Umbenennung durch die De Heidbäcker GmbH sorgt bundesweit für Aufsehen und zieht sogar Kunden aus dem Ausland in ihren Bann.
Die Idee entstand als spielerisches Solidaritätsbekenntnis mit Dänemark und Europa. Geschäftsführer Jannik Harms betonte, dass der Schritt mit Humor zu verstehen sei. Vor dem Laden wirbt nun ein Schild mit dem Slogan Backt Kuchen, nicht Krieg für die neu benannte Süßigkeit.
Noch können Kunden zwar weiterhin einen Amerikaner bestellen – auf dem Bon steht dann aber Grönländer. In einigen Wochen verschwindet der alte Name endgültig, und die Teilchen kehren im Herbst unter der neuen Bezeichnung zurück. Am Rezept ändert sich trotz des Namenswechsels nichts.
Die Reaktionen vor Ort fallen überwiegend positiv aus: Kundinnen und Kunden finden die Umbenennung cool und originell. Seit der Neupositionierung steigen zudem die Verkaufszahlen, was der Bäckerei unerwartete Publicity beschert. Selbst eine Kundin aus Prag meldete sich, um die Entscheidung zu loben.
Die Herkunft des Namens Amerikaner ist seit Langem umstritten. Manche Theorien führen ihn auf ein im Teig verwendetes Triebmittel zurück, andere sehen eine Ähnlichkeit mit Soldatenhelmen. Wie auch immer die Geschichte aussieht – das Gebäck trägt nun zumindest in Lüneburg eine frische Identität.
Die vorübergehende Umbenennung hat den Teilchen der De Heidbäcker zusätzliche Aufmerksamkeit verschafft. Mit gestiegenen Absatzzahlen und breiter Medienresonanz wertet die Bäckerei den Schritt als Erfolg. Der Name Grönländer bleibt, wenn die Süßspeisen im Herbst wieder erhältlich sind.
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