Die Linke scheitert erneut an der Fünf-Prozent-Hürde in Baden-Württemberg
Linkskandidatin Bohnen: "Wir sind zerquetscht" - Die Linke scheitert erneut an der Fünf-Prozent-Hürde in Baden-Württemberg
Die Linke scheitert erneut am Einzug in den Landtag von Baden-Württemberg
Zum vierten Mal in Folge ist es der Linken nicht gelungen, Mandate im baden-württembergischen Landtag zu erringen. Dennoch bezeichnet Spitzenkandidatin Kim Sophie Bohnen das Ergebnis als das bisher stärkste der Partei in der Region.
Bei der Wahl 2024 bleibt die Partei damit auch in der 17. Legislaturperiode ohne Vertretung – alle 154 Sitze gehen an Grüne, CDU, SPD, FDP und AfD.
Bohnen, die gemeinsam mit Amelie Vollmer und Mersedeh Ghazaei als eine von drei Hauptkandidatinnen antrat, zeigte sich enttäuscht vom Ausgang. Gleichzeitig betonte sie, die Linke habe in Baden-Württemberg ihr bestes Ergebnis aller Zeiten erzielt – wenn auch ohne die Fünf-Prozent-Hürde zu überwinden.
Die Partei habe einen klaren Auftrag der Wähler erhalten, argumentierte Bohnen. Zugleich räumte sie ein, dass die starke Konkurrenz durch Grüne und CDU es schwer gemacht habe, Stimmengewinne zu erzielen.
Offizielle Zahlen belegen, dass die Linke noch nie im Stuttgarter Landtag vertreten war. Die Wahl 2024 setzt diese Tradition fort und lässt die Partei erneut ohne parlamentarische Präsenz zurück.
Seit 2011 bleibt die Linke damit außerhalb des baden-württembergischen Landtags. Bohnens Aussagen deuten darauf hin, dass die Partei ihren Stimmenanteil trotz verfehlter Hürde als Fortschritt wertet. Die politische Landschaft des Landes bleibt indes von Grünen und CDU dominiert.
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